KOMOA

Konzeptstudie für ein Mobility Observatory Austria

Die Konzeptstudie für ein Mobility Observatory Austria wurde am 31. August 2023 an das Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) übergeben und kann über die Projektdatenbank der FFG heruntergeladen werden.

Für evidenzgestützte Politiken und Maßnahmen sind adäquate Datengrundlagen unerlässlich. Für viele Herausforderungen der Mobilitätspolitik und anderer damit verbundener Politikfelder muss die aktuelle Datenlage in Österreich jedoch als inadäquat bezeichnet werden. Ubiquitäres Internet, mobile Sensoren bzw. umfangreiche Sensornetzwerke und die Popularität digitaler Dienste haben zu einer wahren Flut mobilitätsbezogener Daten geführt. Das Potenzial dieser Daten wird jedoch in Österreich noch nicht ausreichend gehoben und in Wert gesetzt. Neben einer teilweise eingeschränkten Verfügbarkeit von Daten, werden insbesondere der begrenzte Zugang, wie auch die mangelnde Qualität und Eignung der Daten als wesentliche Limitationen erachtet.

Das BMK strebt die Einrichtung eines Mobility Observatory Austria (MOA) an, in dem sämtliche mobilitätsrelevante Daten unterschiedlicher Herkunft und Ausprägung nutzbar gemacht werden sollen. Ein Mobility Observatory wird als Set von bestehenden und noch zu etablierenden Datenquellen mitsamt den damit verbundenen Prozessen der Data Governance verstanden, welche eine zeitlich kontinuierliche Beobachtung von Mobilität beschreibenden Indikatoren erlauben. KOMOA legt die Grundlagen für eine nachfolgende Implementierung eines Mobility Observatory Austria. Die Erstellung der Konzeptstudie wird von einem Expertenkonsortium, unter Einbindung relevanter Stakeholder, schrittweise umgesetzt.

Projektpartner

Kontakt

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Beirat

KOMOA wird von unabhängigen Expertinnen und Experten im Rahmen eines Beirats begleitet.

  • Prof. Dr. Martin Raubal (ETH Zürich)

  • Lea Hemetsberger (Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen, DKSR)

  • Gesa Volpers (Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH, MVV)

Auftraggeber

KOMOA ist eine beauftragte F&E Dienstleistung. Die Studie wird im Zeitraum zwischen 1. September 2022 und 31. August 2023 erstellt.

  • Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)
    18. AS „Mobilität der Zukunft“ (FFG Projektnummer FO999894014).