Projekte

2026-07-29T14:34:45+02:00

DAMEN

Die Planung und Verbesserung von Radverkehrsnetzen erfordern eine objektive Bewertung der Infrastrukturqualität und die Identifikation besonders relevanter und kritischer Schwachstellen. Während für Streckenabschnitte bereits etablierte Bewertungsmethoden existieren, fehlen geeignete Ansätze für Kreuzungsbereiche. Gleichzeitig erschweren unterschiedliche Datenverfügbarkeiten und die komplexe digitale Abbildung von Knotenpunkten eine flächendeckende Analyse.

2026-07-23T23:19:49+02:00

ALFRAH

Die nationalen Masterpläne Radfahren und Gehen verfolgen bis 2030 eine deutliche Steigerung der aktiven Mobilität. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, zu klären, ob entlang des höherrangigen Straßennetzes sichere Fuß- und Radverkehrsverbindungen vorhanden sind oder durch geeignete Alternativrouten ersetzt werden können. Bislang fehlt jedoch eine standardisierte und flächendeckende Bewertungsmethode, mit der systematisch festgestellt werden kann, wo Hauptstraßen für den Fuß- und Radverkehr ausreichend erschlossen sind und wo infrastrukturelle Defizite bzw. Erreichbarkeitslücken bestehen.

2025-12-10T10:48:41+01:00

i-MOBYL

Junge Jugendliche im Alter zwischen 11 und 15 Jahre sind in der Mobilitäts- und Stadtplanung momentan stark unterrepräsentiert, obwohl diese Lebensphase für die Ausprägung von Mobilitätsgewohnheiten entscheidend ist. Es fehlen belastbare Daten zu Mobilitätsmustern junger Jugendliche, genauso wie auf diese Zielgruppe hin optimierte Interventionen. Bestehende Ansätze berücksichtigen weder die Perspektiven dieser Altersgruppe noch deren Vielfalt und sind selten skalierbar oder in unterschiedlichen europäischen Kontexten umsetzbar.

2025-12-10T11:00:47+01:00

S-Bike Begleitforschung

Die Salzburger Verkehrsverbund GmbH (SVV) wird 2026 ein öffentliches, flächendeckend verfügbares, stationsgebundenes Radverleihsystems (S-Bike) in Salzburg einführen. Es wird erwartet, dass sich der Verkehr durch die Einführung ändern wird und es zu weiterem Konkurrenzdruck nichtmotorisierter Verkehrsteilnehmer kommt. Um ein sicheres Mobilitätssystem mit breiter Akzeptanz bereitstellen zu können, soll vor und nach Einführung des S-Bike Systems die Interaktion an neuralgischen Stellen im Stadtgebiet systematisch untersucht werden.

2025-12-10T10:21:20+01:00

SAFARI

Zur evidenzbasierten Gestaltung eines klima- und umweltfreundlichen Mobilitätsystems bedarf es eines umfassenden Verständnisses der Verkehrsnachfrage. Insbesondere im ländlichen Raum mit wenig diversem Mobilitätsangebot sowie im Bereich der Bedürfnisse vulnerabler Personengruppen sind die derzeit genutzten Datenquellen unzureichend. Die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass Datenquellen abseits der klassischen Mobilitätsdaten verfügbar werden, die potenziell die Chance bieten, wesentlich zu einem umfassenden Verständnis der Verkehrsnachfrage beizutragen.

2024-12-11T19:29:46+01:00

KlimaFIT

Der Klimawandel führt zu einer steigenden Anzahl von Hitzetagen in Österreich. Diese stellen ein relevantes, potenziell lebensbedrohliches Risiko für gefährdete Gruppen dar. KlimaFIT adressiert das Spannungsfeld zwischen Adaptionsstrategien, die zu einem Vermeiden von körperlicher Anstrengung bei Hitzeexposition führen, und einer gezielten Stärkung der Hitzetoleranz. Es wird untersucht, welchen Beitrag die Förderung aktiver Mobilität in einem integrativen, digital unterstützten Hitze- und Mobilitätsmanagement zur Auflösung dieses Spannungsfeldes leisten kann. KlimaFIT baut auf die „doppelte Dividende“ aktiver Mobilität, indem klimafreundliche und gesundheitsfördernde Effekte kombiniert werden.