Letzte Woche fiel der Startschuss für das dreijährige Forschungsprojekt i-MOBYL mit einem Kick-off Treffen an der TU Einhoven. Es trafen sich Partner aus den Niederlanden, Österreich, Frankreich, Schweiz und Großbritannien. Das Mobility Lab der Universität Salzburg leitet das österreichische Konsortium in diesem transnationalen, von der EU-Kommission kofinanzierten Forschungsvorhaben. Der Schwerpunkt unseres Beitrags liegt auf der Erstellung einer transnationalen Datenbasis, die zu einem besseren Verständnis der Mobilitätsbedürfnisse und -muster junger Jugendlicher beitragen soll.
i-MOBYL schließt eine bedeutende Lücke in der Forschung und Anwendung: obwohl die späteren Mobilitätsverhaltensmuster im Alter zwischen 11 und 15 Jahren stark geprägt werden, bleibt diese Altersgruppe in der Mobilitätsforschung, Planung und Umsetzung von Maßnahmen weitgehend unberücksichtigt. Das Projekt möchte genau an dieser Stelle ansetzen. Mittels ko-kreativer Formate, einer länderübergreifenden Datensammlung, und der gemeinschaftlichen Konzeption inklusiver und evidenzbasierter Interventionen werden die Perspektiven junger Jugendlicher unmittelbar berücksichtigt. So genannte Living Labs in Salzburg, Paris und Guildford dienen als realweltliche Testumgebungen für diese Vorhaben.
Erste Aktivitäten in diesem Zusammenhang begannen bereits vergangenen Herbst mit innovativen Workshops in der International School am BG Zaunergasse in Salzburg. Dabei erhielten wir die Gelegenheit die Perspektiven von Schüler auf Verkehrssicherheit, Grünraumgestaltung und Aktive Mobilität zu erforschen. Nun liegt viel weitere kollaborative Arbeit vor uns. Wir hoffen, Ideen in konkrete Lösungen für die 15-Minuten-Stadt übersetzen zu können.









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